Aus diesen Berichten Die Morgenzeitungunter Berufung auf seine Quellen. Darin heißt es, dass weder Arnar Hjálmsson, der Vorsitzende des Fluglotsenverbandes, noch Sigríður Margrét Oddsdóttir, der Geschäftsführer des norwegischen Gewerkschaftsbundes, die Behauptung der Fluglotsen bestätigen wollten.
Laut Statistics Island haben Fluglotsen ein reguläres durchschnittliches Gesamtgehalt von 1,4 Millionen ISK. Eine Erhöhung des Durchschnittsgehalts eines Fluglotsen um ein Viertel bedeutet eine Erhöhung des Monatsgehalts um 350.000 ISK.
Der Lohnstreit zwischen Fluglotsen und Isavia scheint an einem Scheideweg zu stehen. Das Verhandlungstreffen endete gestern um 17 Uhr ohne Erfolg, und für morgen um 14 Uhr wurde ein neues Treffen beim Nationalen Schlichter einberufen. Somit ist klar, dass die angekündigte Arbeitsunterbrechung heute Abend um 04:00 Uhr beginnt und bis morgen 10:00 Uhr andauert.
Beide Fluggesellschaften überprüfen ihren rechtlichen Status
Es ist klar, dass der Streik des Fluglotsen weitreichende Auswirkungen hat, und zwar nirgends so sehr wie auf den Betrieb der beiden internationalen isländischen Fluggesellschaften, Icelandair und Play. Bogi Nils Bogason, CEO der Icelandair Group, und Birgir Jónsson, CEO von Play, sagten beide, dass die Unternehmen prüfen werden, ob sie aufgrund des Streiks eine Entschädigung von Isavia verlangen können.
Dann sagte Birgir gestern, dass es überraschend sei, dass eine so kleine Gruppe so viel Ärger verursachen könne und dass seiner Meinung nach die Regierung in den Streit eingreifen sollte.
