Der Unternehmerverband und ASÍ sagen, dass es in der Geschäftswelt deutliche Anzeichen dafür gibt, dass sich die Wirtschaft abkühlt, und es sieht so aus, als ob das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr unter 1 % liegen wird. Daher sei es wichtig, dass die Zentralbank bei Entscheidungen über Leitzinsen vorausschauend sei, sagen die beiden Unternehmen.
Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die die beiden Unternehmen heute verschickt haben. Darin heißt es unter anderem, dass die beiden Unternehmen Anfang des Jahres ihre Kräfte gebündelt und langfristige Tarifverträge abgeschlossen hätten, die die Berechenbarkeit und Stabilität der Wirtschaft erhöhen.
Die Vertragsparteien waren sich einig, dass das Hauptziel der Vereinbarungen darin bestand, die hohe Inflation und die hohen Zinsen zu senken, die sowohl Haushalte als auch Unternehmen hart treffen.
Wichtige Ergebnisse wurden erzielt
In der Ankündigung heißt es, dass die jährliche Inflationsrate vor einem Jahr bei 7,7 % und ohne die Immobilienkomponente bei 7,6 % lag. In der letzten Messung durch Statistics Island betrug die jährliche Inflationsrate jedoch 6,3 % und ohne die Immobilienkomponente 4,2 %.
Damit wurden wichtige Fortschritte im Kampf gegen die Inflation erzielt, doch SA und ASÍ betonen in der Ankündigung, dass alle Mitglieder des Arbeitsmarktes, die Unternehmen des Landes, der Staat und die lokalen Behörden weiterhin zusammenarbeiten müssen, um die oben genannten Ziele zu erreichen.
„Derzeit gibt es in der Geschäftswelt deutliche Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft abkühlt und es sieht so aus, als ob das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr unter 1 % liegen wird.“ Hohe Realzinsen belasten verschuldete Haushalte, verhindern Investitionen in die zukünftige Wertschöpfung und schwächen die Stärke des isländischen Aktienmarktes. Daher ist es wichtig, dass die Zentralbank bei ihren Entscheidungen vorausschauend vorgeht, wenn es um die Entscheidung über den Leitzins geht“, heißt es in der Mitteilung von SA und ASÍ.
Die Verbände betonen außerdem, dass die Kommunen für ein vielfältiges und bezahlbares Angebot an Grundstücken sorgen, damit der Wohnungsmarkt der Nachfrage entspricht, denn ein ausgeglichener Wohnungsmarkt sei Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität.
Die Behörden halten ihre Versprechen
In der Ankündigung heißt es auch, dass große Anstrengungen erforderlich seien, um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vierjährige Tarifverträge zu sichern, mit dem Ziel, Stabilität und Berechenbarkeit für Unternehmen und Haushalte zu fördern.
„Angesichts der Tatsache, dass die Zusagen der Behörden über Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Abschluss von Tarifverträgen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu den Voraussetzungsklauseln der Vereinbarungen gehören, betonen die Vertragsparteien, dass die gemachten Zusagen eingehalten werden.“
