Für die Reykjanes-Halbinsel wurden Simulationen durchgeführt, bei denen mögliche Lavastromszenarien projiziert wurden und auf Lavaströmen aus bekannten Spaltgebieten in Richtung der Elektrizitätsinfrastruktur in der Region basieren.
Es wurden Verteidigungsanlagen und auch Hochspannungsmasten errichtet, damit Lava unter Hochspannungsleitungen fließen kann. Das sagt Landsnet-Sicherheitsmanager Halldór Halldórsson in einem Interview mit Morgunblaðið.
Verlegung von Suðurnesjaliní 2 in Vorbereitung
Er wurde gefragt, welche Maßnahmen zum Schutz der Suðurnesjaliní 1 ergriffen wurden, die außerhalb von Reykjaness erzeugten Strom in die Region transportiert. Der Bau der Suðurnesjaline 2 wird ebenfalls vorbereitet, und die oben genannten Maßnahmen berücksichtigen auch diese Linie. Die Inbetriebnahme dieser Linie ist für Ende nächsten Jahres geplant.
Laut Halldór wurde über den Schutz der Strominfrastruktur bereits im Jahr 2020 nachgedacht sowie über die Ausarbeitung eines Notfallplans zum Schutz von Suðurnesjaliní 1 und anderer Strominfrastruktur in Reykjanes.
Vorschläge für Verteidigungen
Das Ingenieurbüro Verkís wurde beauftragt, Vorschläge für Verteidigungsanlagen zu unterbreiten, wie sie im Kraftwerk in Svartsengi installiert wurden, um die Energieinfrastruktur vor möglichen Lavaströmen aus allen bekannten Spalten in Reykjanes zu schützen, die in Lavastromsimulationen simuliert wurden. Auf der Grundlage dieser wurden Notfallpläne erstellt und in die Entwurfsannahmen für zukünftige Infrastrukturprojekte einbezogen.
