„Wir versuchen in diesem Sturm Wege zu finden, was als nächstes passieren wird“, sagte Steinunn heute Nachmittag in Reykjavík auf Bylgjuni. Sie sagt, das Unternehmen habe den Betrieb nicht eingestellt.
„Natürlich bedauern wir es sehr, dass die Diskussion so weit gekommen ist“, sagt Steinunn über die große gesellschaftliche Debatte, die in den letzten Tagen um das Unternehmen entstanden ist.
In letzter Zeit wurde viel Kritik an Intuens geübt, aber es kann erwähnt werden, dass der Kardiologe Tómas Guðbjartsson behauptete, dass das Gesundheitsscreening von Intuens eine der größten Geldverschwendungen sei, die jemals in der privaten isländischen Gesundheitsversorgung eingeführt wurden. Dann wäre es nicht möglich, vom Gehirnscreening als Screening zu sprechen, da es keine systematische Suche nach genau definierten Krankheiten gab.
„Dies geschah nicht mit dem Ziel, gefährdete Gruppen anzugreifen oder Geld zu verdienen“, sagt Steinunn.
Steinunn sagt, dass der Dienst in Zusammenarbeit mit Kraft angeboten wurde, einer Hilfsorganisation für junge Menschen, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, und ihre Angehörigen.
Gleichzeitig sagt sie, dass sie von der Firma die Nachricht erhalten habe, dass man seinen Anteil nicht bereue.
Steinunn sagt, dass die Idee hinter dem Dienst darin bestand, den Menschen einen Einblick in ihren eigenen Körper zu geben.
Sie weist darauf hin, dass solche MRTs in vielen Nachbarländern Islands schon seit Jahren durchgeführt werden.
„Wir verstehen voll und ganz, dass es Kritik an neuen Forschungstraditionen geben kann. Wir wollen aber stets, dass das Gespräch professionell geführt wird.“
Auf die Frage, wer hinter Intuens steht, nennt Steinunn sowohl Investoren als auch Gesundheitsexperten.
