Margrét Mjöll Sindradóttir, eine Schülerin der zehnten Klasse der Ingunnarskóla, gewann einen Sonderpreis der Jury im Wettbewerb für visuelle Kunst „Hv er fjörður fyr mér?“, der im Oktober von der Vereinigung der Bürgermeister für den Frieden organisiert wurde.
Margrét traf sich heute mit Bürgermeister Dag B. Eggertsson, der ihr anlässlich der Preisverleihung einen Blumenstrauß überreichte.
Bürgermeister Dagur B. Eggertsson überreicht Margréti Mjöll anlässlich der Auszeichnung Blumen.
Foto/Stadt Reykjavík
2230 Bilder bewarben sich um das Finale
Erscheint in Ankündigung der Stadt Reykjavík über Margrétars Sieg, dass es sich um einen jährlichen Kunstwettbewerb für Grundschulkinder auf internationaler Bühne handelt, aber diesen Herbst hatten die Kinder von Reykjavík zum ersten Mal die Möglichkeit, sich auszudrücken.
Das Thema des Wettbewerbs lautete dieses Mal „Was ist Frieden für mich?“ und die Ergebnisse des Reykjavík-Wettbewerbs wurden auf der internationalen Friedenskonferenz in Harpa bekannt gegeben, die im Oktober stattfand. Der Wettbewerb fand in zwei Altersgruppen statt, 6–10 Jahre und 11–15 Jahre, und 593 Kunstwerke gingen aus 19 Schulen ein. Als nächstes wurden zehn Filme als Beiträge Reykjavíks ausgewählt.
Die Ergebnisse liegen nun vor und Margrét Mjöll erhielt einen Sonderpreis für ihren Beitrag in der Alterskategorie „Alter“, insgesamt gingen jedoch im Finale des Wettbewerbs in dieser Kategorie 2.230 Fotos ein. Die Gewinnerfotos des Wettbewerbs werden unter anderem in Werbematerialien zur Bedeutung von Bildung im Bereich des Friedens verwendet, beispielsweise auf Konferenzen der Vereinten Nationen.
Hier sehen Sie den Film, der Margréti Mjöll im Wettbewerb einen Sonderpreis einbrachte.
Foto/Stadt Reykjavík
„Als ob die Zeit für eine Weile stehen geblieben wäre“
Laut Margrétar soll ihre Arbeit das Gefühl widerspiegeln, sich zu Hause zu fühlen und an einem Ort zu sein, an dem alle Sorgen der Welt hinsichtlich Krieg, Konflikt, Hass und Ungerechtigkeit verflogen sind.
„Man hat das Gefühl, als ob die Zeit für eine Weile stehen geblieben wäre“, wird Margréti Mjöll in der Ankündigung der Stadt Reykjavík zitiert.
„Endlich können Sie einen Moment durchatmen, sich keine Sorgen mehr machen und Frieden in der wunderschönen Natur erleben. Wir sollten kein Gefühl der Flucht verspüren, aber die meisten von uns wollen manchmal fliehen und das müssen wir wirklich.“


