Das Hafnartún-Gebäude am südlichen Ende des neuen Stadtzentrums in Selfoss ist nach einem Brand am Samstagabend völlig nutzlos. Laut Leos Árnason, dem Vorsitzenden des Entwicklungsvereins von Sigtún, der für die Entwicklung im Stadtzentrum verantwortlich ist, steht eines der schönsten Häuser der Stadt jetzt ungenutzt.
„Sigtún hat dieses Gebäude vor einigen Jahren, zu Beginn des Entwicklungsprozesses, gekauft und wir hatten von Anfang an vor, dass es eine wichtige Rolle im Stadtzentrum spielen sollte. Die Idee war, das Haus durchzugehen, es wie neu zu machen und es zu genießen. Wir haben mit Auftragnehmern über diese Arbeiten gesprochen, aber jetzt wird es eine Änderung geben.„, sagt Leo. Das Haus war eines der ältesten Häuser der Stadt und eines der schönsten.
Aus Schweden gezogen
1946 wurde das Haus aus Schweden aufs Land gebracht und auf einem Betonsockel mit Blick auf ein Feld aufgestellt und Hafnartún genannt. Das Haus war jahrzehntelang die Heimat des Handelsverbandsleiters der Kaupfélagin Hafnar. Der erste war laut Leos Sigurður Óli Ólason, Parlamentsabgeordneter und Leiter des Distrikts Selfoss und mehr.
„Die Idee ist, dass das Haus in einer kleinen Straße im Stadtzentrum steht, die wir Sigga Óla tröð genannt haben. Es steht also außer Frage, dass wir Hafnartún wieder aufbauen werden, es wird weiterhin ein wichtiger Teil des neuen Zentrums von Selfoss sein und wir werden seine Geschichte hervorheben. Aber es ist traurig zu sehen, dass es so weitergeht,„, sagt Leo.
Die zweite Phase hat begonnen
Der Bau des zweiten Abschnitts des Innenstadtprojekts hat nun begonnen. Er wird etwa viermal größer sein als der erste Abschnitt, der bereits gebaut wurde. 13 Häuser wurden gebaut, aber Hafnartún ist eines von 45 Häusern, die in der zweiten Phase entstehen werden. Die gleiche Philosophie wird weiterhin verfolgt und besteht darin, historische Häuser aus dem ganzen Land zu restaurieren.
Am Samstagabend brach um acht Uhr ein Feuer in dem Haus aus, und als die Feuerwehr vor Ort eintraf, herrschte eine große Brandgefahr. Nach Angaben des stellvertretenden Feuerwehrchefs Lárus Kristin Guðmundsson beteiligten sich etwa 30 Feuerwehrleute des Brandschutzes des Kreises Árnes an den Einsätzen. Lárus sagt, die Brandbekämpfung verlief gut, sei aber am Sonntagabend um ein Uhr größtenteils vorbei. Bei dem Brand wurde niemand verletzt, die Brandursache ist jedoch unbekannt.
