Halla Tómasdóttir wird die erste Präsidentin Islands vom rechten Flügel der Politik sein.
Das sagt der ehemalige Minister Björn Bjarnarson in einer Kolumne, auf der er veröffentlicht Webseite Seine Zeit.
Hallas Sieg bei den gestrigen Wahlen war entscheidend, da sie in allen sechs Wahlkreisen des Landes die meisten Stimmen erhielt. Sie tritt ihr Amt am 1. August an.
„Jetzt im Jahr 2024, 80 Jahre nach der ersten Wahl des Präsidenten der Republik, kommt es zum ersten Mal, dass der landesweit gewählte Präsident vom rechten Flügel der Politik nach Bessastadir kommt“, schreibt Björn
Eine schwierige Aufgabe liegt vor uns
Björn gratuliert Halla zu ihrer Wahl, weist jedoch darauf hin, dass sie eine schwierige Aufgabe vor sich hat.
„Sie hat eine schwierige Aufgabe vor sich, die sie ihrer Meinung nach lösen wird, indem sie die Nation hinter sich vereint.“ Am Abend des Wahltags erwähnte sie besonders die jungen Menschen, als sie sich bei denen bedankte, die für sie gekämpft hatten. Sie hätte sich auch bei den Anführern bedanken sollen, die am letzten Tag andere Kandidaten unterstützt hatten, dann aber die Wähler in letzter Minute dazu ermutigten, für Halla T. zu stimmen, um zu verhindern, dass Katrín Jakobsdóttir gewinnt.
Katrín verschwindet von der politischen Bühne
Auch Björn hält es für klar, dass Katrín nun von der politischen Bühne verschwinden wird. Er dankt ihr für ihren Beitrag für das Land und die Nation.
„Die Ergebnisse der Wahlen führen dazu, dass Katrín Jakobsdóttir von der politischen Bühne verschwindet. Ich habe sie dort zum ersten Mal in den Jahren 2004 bis 2007 getroffen, als wir im Ausschuss für EWR-Zusammenarbeit und EU saßen. Ich habe es trotz Meinungsverschiedenheiten immer mit Integrität versucht. Für ihren Einsatz zum Wohle des Landes und der Menschen gebührt ihr großer Dank.“

