Gestern Abend wurde auf der Halbinsel Reykjanes ein Erdbeben der Stärke 3 registriert. Ist er der Erste, der auf der Halbinsel Größe 3 oder größer misst? für fast eine Woche. HEin anderer hatte seine Quelle etwa 4,4 Kilometer südöstlich von Keili, in beträchtlicher Entfernung vom Magmatunnel bei Svartsengi.
Das Erdbeben wurde um 3:42 Uhr in einer Tiefe von etwa 4,6 Kilometern gemessen. Das letzte Mal wurde am Sonntag auf der Reykjanes-Halbinsel ein Erdbeben der Stärke 3 registriert. Die Messung erfolgte etwa drei Kilometer westlich von Kleifarvatn, ebenfalls in beträchtlicher Entfernung vom Magmatunnel.
Wie Sie auf der Karte sehen können, ereignete sich das Erdbeben in beträchtlicher Entfernung vom Magmatunnel bei Svartsegni.
Karte/Map.is
Vom Magmatunnel erzeugte Spannung
Hildur María Friðriksdóttir, Expertin für Naturkatastrophen beim Isländischen Meteorologischen Amt, sagt, dass das Erdbeben höchstwahrscheinlich durch eine Entspannung auf der Halbinsel Reykjanes verursacht wurde und nicht durch die Ansammlung von Magma in der Region.
„Der Magmakorridor hatte eine so große und tiefgreifende Wirkung auf das gesamte Reykjanes. „Dann wird daraus Spannung erzeugt und dann können sich zum Beispiel Risse aufrollen und in weit entfernten Gebieten kann es zu Erdbeben kommen, denn Reykjanesíð ist so gebaut, dass Spannung entsteht, wenn sich die Platten bewegen“, sagt Hildur im Interview mit mbl.is.
„Es wird alles langsamer“
„Wir sehen keine Anzeichen einer Expansion auf der Ostseite der Halbinsel. Das ist alles da drüben bei Svartsengi und der Korridor dort drüben bei Sýlingarfell. Aber alles verlangsamt sich“, sagt Hildur.
Seit Mitternacht wurden im Magmatunnel bei Svartsengi etwa 320 Erdbeben registriert. Hildur sagt, dass es einen deutlichen Rückgang gibt.
Sie sagt, es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Magmafluss in den Tunnel zurückgegangen sei.

