Um halb zwei Uhr morgens wurde ein Computerangriff auf die Universität Reykjavík verübt, und erste Hinweise deuten darauf hin, dass es sich um eine sogenannte Datengeiselnahme handelt.
Dies geht aus einer Pressemitteilung der Personalabteilung hervor.
HR-Systeme wurden abgeschaltet, um weiteren Schaden zu verhindern. Auch die Polizei, der Personenschutz und CERT-IS wurden über den Fall informiert.
Ein Gruppenverdächtiger
Es wird vermutet, dass es sich um eine Gruppe handelt, die kürzlich Computerangriffe in den Nachbarländern Islands, darunter in Schweden, Finnland und Norwegen, verübt hat. Auch hierzulande hat die Gruppe bereits zuvor Computerangriffe verübt.
„Wir arbeiten daran, das Ausmaß des Angriffs zu verstehen. „Die wichtigsten Dienstleister und Cybersicherheitsexperten von Syndis arbeiten gemeinsam mit den Personalmitarbeitern an der Lösung von Problemen gemäß den Arbeitsabläufen der Schule“, heißt es in der Ankündigung.
Aufgrund des Angriffs ist die Schule immer noch ohne Internet und musste daher heute Morgen abgesagt werden. Die Schule ist jedoch weiterhin geöffnet und der Unterricht findet so weit wie möglich statt.
