Gesundheitsminister Willum Þór Þórsson sagt, er arbeite mit der isländischen Arzneimittelbehörde zusammen, um sicherzustellen, dass das Nasenspray-Medikament Naloxon in Island rezeptfrei erhältlich wird. Dies geht aus der schriftlichen Antwort des Ministers an Morgunblaðin hervor.
Naloxon-Nasenspray ist ein Gegenmittel bei einer Überdosierung mit Opioiden und wird als Notfallbehandlung eingesetzt. Der Massenverkauf des Arzneimittels in Apotheken wird seit April letzten Jahres vom Ministerium erwogen, es sieht jedoch nicht so aus, als ob dies in naher Zukunft geschehen wird, da Hindernisse im Zusammenhang mit Vermarktungslizenzen bestehen. Die vertraglichen Verpflichtungen des Inhabers der Vermarktungslizenz des Arzneimittels in Norwegen gegenüber Dritten stellen das größte Hindernis dafür dar, dass das Arzneimittel hier zu einem rezeptfreien Arzneimittel wird.
In der Antwort des Ministers heißt es, dass dieses Hindernis die bereits bestehende Verteilung nicht beeinträchtige.
Mehr über den Fall können Sie heute, Dienstag, im Morgunblaðin lesen.
