Der isländische Fußballverband hat bei der UEFA, dem europäischen Fußballverband, beantragt, dass das Heimspiel Islands im Play-off um einen Platz in der A-League-Qualifikation für die Frauen-Europameisterschaft 2025, die Ende Februar stattfinden wird, stattfinden soll im Ausland gespielt werden.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Spiel hierzulande gespielt wird. Für einen isländischen Kunstrasenplatz, vermutlich Kópavogsvállir, wäre eine Ausnahmegenehmigung möglich, doch ein Spielen auf Laugardalsvellin kommt zu dieser Jahreszeit nicht in Frage, da unter dem Rasen keine Heizungsrohre verlaufen.
Klara Bjartmarz, die Managerin von KSÍ, erhielt kürzlich vom Vorstand von KSÍ den Auftrag, mit der UEFA über das Heimspiel im Ausland zu sprechen.
„Ich habe bereits bei der UEFA beantragt, dass dieses Spiel im Ausland ausgetragen wird, und um ein Treffen gebeten, das hoffentlich später in dieser Woche bei Teams stattfinden wird, wo wir herausfinden werden, ob es erlaubt sein wird“, sagte Klara gestern gegenüber Morgunblaðið.
Könnte eine Befreiung beantragen
„Wenn die UEFA uns verweigert, im Ausland zu spielen, müssen wir das isländische Stadion so bespielbar wie möglich machen.“ Gemäß den Anforderungen der UEFA muss dieses Spiel auf einem Spielfeld stattfinden, das der sogenannten „Stadionkategorie 2“ entspricht, mit einer Mindestanforderung von 800 Lux Beleuchtung und Einrichtungen für 1.500 Zuschauer. Isländische Spielfelder erfüllen nicht die Beleuchtungsanforderungen, Kópavogsvöllur ist jedoch für 1.709 Zuschauer zugelassen. Eventuell könnten wir eine Ausnahmegenehmigung beantragen, allerdings müsste das Spiel aufgrund der fehlenden Beleuchtung immer bei Tageslicht ausgetragen werden.
Der Artikel kann heute vollständig auf den Sportseiten von Morgunblaðin eingesehen werden.
