Anfang Februar wurde im Hauptstadtgebiet Mumps diagnostiziert, und nun wurde auch bei einer Person, die mit dem ersten Fall in Verbindung steht, Mumps diagnostiziert.
Dies erscheint auf Website des National Medical Examiner’s Office.
Darin heißt es, dass Mumps hierzulande zu einer eher seltenen Krankheit geworden sei, da man seit 1989 generell geimpft werde.
„Trotzdem hat sich die Krankheit nach 2000 mehrfach ausgebreitet, hauptsächlich bei Menschen, die zwischen 1985 und 1987 geboren wurden, und daher wird die Impfung mit MMR für diese Kohorten seit 2015 gefördert. Ältere Kohorten gelten aufgrund häufiger Mumps-Ausbrüche als allgemein immun.“ bis 1984 stattgefunden hat“, heißt es in der Mitteilung.
Darin heißt es auch, dass es sich bei Mumps um eine Atemwegsinfektion handelt, die durch das Mumpsvirus verursacht wird, das ähnlich wie Erkältungen oder Grippe durch direkten Sprühstoß aus den Atemwegen beim Husten oder Niesen oder durch direkten Kontakt mit mit Sprühnebel kontaminierten Oberflächen, wie z Türklinken. Mumpsviren werden außerhalb des Körpers schnell inaktiviert, es besteht keine Mumpsgefahr bei gleichzeitig erkrankten Personen in Wartezimmern etc. ohne Nahbereich.
Die Tragzeit bei Mumps beträgt etwa 3 Wochen. Personen, die in engem Kontakt mit dem ersten Fall standen, wurden Anfang Februar darüber informiert, und den Ungeimpften in dieser Gruppe wurde empfohlen, sich während der Schwangerschaft von anderen Personen fernzuhalten, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu verringern.

