Gerard Pokruszynski, Polens Botschafter in Island und Doktor der Militärwissenschaften, sagt, dass nach der russischen Invasion in der Ukraine vor über zwei Jahren in Europa eine Zeit der Unsicherheit angebrochen sei. Die Sicherheitslage ist ganz anders als das, was er sich bei seinem Abschluss im Jahr 2001 hätte vorstellen können, zehn Jahre nachdem die russische Armee polnisches Territorium verlassen hatte.
Die Polen feiern heute, dass seit dem Beitritt Polens zur Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) ein Vierteljahrhundert vergangen ist. Die Polen investieren viel in die Zusammenarbeit mit der NATO und bauen nun langsam und stetig eine schlagkräftigere Armee auf.
„1991 existierte die Sowjetunion nicht mehr. Der Frieden war erreicht und dann dachten wir, dass Russland im selben Team sei. Aus dem Osten gäbe es keine Bedrohung mehr. Dann wurde die Zahl unseres Militärpersonals reduziert, so dass die Armee vor zehn Jahren mehr als 86.000 Soldaten zählte. Aber nach der russischen Invasion vor zehn Jahren [þegar þeir tóku yfir Krímskaga] Wir beschlossen, die Armee zu erneuern und über eine Streitmacht von 200 bis 300.000 Mann mit modernster Ausrüstung zu verfügen. Zum Beispiel F35-Kampfflugzeuge und Abrams-Panzer und HIMARS-Raketen. Wir haben 500 HIMARS-Raketen bestellt, aber selbst die US-Armee verfügt nicht über so viele Raketen. Allerdings sind wir uns der Gefahr bewusst, die aus dem Osten kommen kann“, sagt Pokruszynski.
Er sagt, die Sowjets hätten den Polen nie völlig vertraut und hätten daher eine große Streitmacht im Land.
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