Island hat sich für das Halbfinale der Handball-Europameisterschaft qualifiziert. Mit einem klaren 39:31-Erfolg gegen Slowenien sicherte sich das Team den Einzug unter die besten vier Mannschaften des Turniers.
Durch den späteren Sieg Kroatiens gegen Ungarn beendete Island die Hauptrundengruppe auf Rang zwei. Damit lebt der Traum von der zweiten EM-Medaille der Verbandsgeschichte weiter. 2010 gewann Island Bronze, 2002 blieb das Team als Vierter ohne Edelmetall.
Eine zentrale Rolle spielt erneut Gisli Kristjansson. Der Rückraumspieler gehört zu den Leistungsträgern der Mannschaft und prägt das Spieltempo der Isländer. Seine Mutter ist Þorgerður Katrín Gunnarsdóttir, die seit Ende 2024 als Außenministerin Islands im Amt ist.
Im Halbfinale trifft Island nun auf Top-Favorit Dänemark. Die Partie wird am Freitagabend ausgetragen.
Seit der vergangenen Nacht wird westlich von Lambafell ein anhaltender Erdbebenschwarm registriert. Das betroffene Gebiet liegt zwischen Syðri-Eldborg und...