Island fällt in der Wettbewerbsfähigkeitsbewertung der IMD Business University in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz zurück und liegt im Jahr 2024 nun auf Platz 17 von 67. Singapur erobert nun wieder den Spitzenplatz in der Liste.
In einer Zusammenfassung der Handelskammer heißt es, dass sich Islands Wettbewerbsfähigkeit im letzten Jahrzehnt schrittweise verbessert habe, doch vor zehn Jahren lag Island auf dem 25. Platz. In den letzten zwei bis drei Jahren wurden jedoch kaum Fortschritte erzielt, und Island hinkt anderen nordischen Ländern immer noch hinterher, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder geht.
Gunnar Úlfarsson, Wirtschaftswissenschaftler bei der schwedischen Handelskammer, sagt in einem Interview mit Morgunblaðið, dass Island in den letzten 15 Jahren in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit der Länder hinter den nordischen Ländern zurückgeblieben sei. Betrachten wir die Situation als Regel, fahren wir den Zug in allen Teilabschnitten.
„In der Wirtschaftslage im Zusammenhang mit internationalen Investitionen, dem internationalen Handel, der Volkswirtschaft und dergleichen stehen wir größtenteils hinter ihnen. Auch die Effizienz des öffentlichen Sektors ist geringer als anderswo in den nordischen Ländern, und das gibt Anlass zur Sorge“, sagt Gunnar.
Dann wäre es beispielsweise laut Gunnar möglich, den Regulierungsrahmen mit dem zu harmonisieren, was anderswo in den nordischen Ländern bekannt ist. Dies könnte die Wettbewerbsfähigkeit steigern und sicherstellen, dass die Spielregeln zwischen den Märkten harmonisiert werden, was den Handel zwischen Ländern erleichtert.
Er fügt hinzu, dass die Regierung beispielsweise im Bereich des verstärkten Wettbewerbs gute Ergebnisse erzielen kann, indem sie einfach die Staatsfinanzen in den Griff bekommt.
„Es würde die Inflation, die Defizite und die Spannungen in der Wirtschaft verringern, was zu niedrigeren Zinssätzen führen würde.“ Es würde dann durch einen verbesserten Zugang zu Kapital zu einer höheren Wertschöpfung beitragen. Das Bildungssystem ist auch der Grundpfeiler der Wettbewerbsfähigkeit, der nicht ausgeschlossen werden kann. „Die Regierung sollte großen Wert auf das Bildungssystem legen, aber die Ergebnisse der PISA-Erhebungen geben Anlass zu großer Sorge“, sagt Gunnar.
Mehr über den Fall können Sie im heutigen Morgunblaði lesen.

