Island hat nun die überarbeitete Europäische Sozialcharta ratifiziert. Guðmundur Ingi Guðbrandsson, Minister für Soziales und Arbeitsmarkt, überreichte dem Europarat die Stellungnahme Islands zu diesem Thema auf der Staats- und Regierungschefkonferenz zum Vertrag, die heute in Vilnius, Litauen, stattfand, heißt es in einer Ankündigung auf der Website des Regierungsrates.
Darin heißt es, dass der Vertrag von vielen als Analogie zur Europäischen Menschenrechtskonvention im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Rechte angesehen wird.
Erklärung der gemeinsamen Werte
„Die Europäische Sozialcharta ist eine Erklärung gemeinsamer Werte. „Die Politik der Regierung, die im Einklang mit dem Vertrag steht, stärkt und schützt den Zusammenhalt der Gemeinschaften“, wurde Guðmundi Inga heute in seiner Ansprache in Vilnius zitiert.
