Eine Forschergruppe hat in Eldborgargili außerhalb der Skigebiete Bláfjalla und Skálafell absichtlich eine Lawine ausgelöst.
Dies bestätigt ein Experte der Lawinenwache des isländischen Wetteramtes.
Bláfjöll und Skálafell sind heute Morgen wetterbedingt geschlossen
In einem Beitrag auf der Facebook-Seite der beiden Skigebiete heißt es, dass diese heute Morgen wegen starken Windes geschlossen seien, es wurde aber auch vor Lawinengefahr im Gebiet außerhalb der Skigebiete gewarnt.
In dem Beitrag heißt es, Wanderer hätten in Eldborgargili eine Lawine ausgelöst.
Ein Experte des isländischen Meteorologischen Amtes bestätigte in einem Interview mit mbl, dass es sich um eine Gruppe von Forschern und nicht um Wanderer gehandelt habe.
Erkundung der Schneeschichten
„Das sind winzige Fluten, die ausgelöst werden, um Schneeschichten zu erkunden“, sagt Óliver Hilmarsson, sSpezialist im Bereich Lawinen beim Isländischen Meteorologischen Amt.
Er sagt, dass die Überschwemmung gezielt durch das Begehen bestimmter Gebiete ausgelöst wurde.
Er sagt auch, dass es durchaus üblich sei, zu Forschungszwecken kleine Lawinen auszulösen.
Óliver glaubt, dass das Missverständnis darauf zurückzuführen sei, dass auf der Website der norwegischen Wetterbehörde angegeben wurde, dass die Lawine von Menschen verursacht worden sei, und dies nicht näher spezifiziert wurde.
