Die Arbeitsgruppe „Alternative Energieoptionen“ geht davon aus, dass bis 2040 durch verbesserte Energieeffizienz und den Einsatz neuer Energieoptionen jährlich mindestens 3.800 Gigawattstunden zusätzliche Energie bereitgestellt werden können.
3.800 Gigawattstunden entsprechen etwa 20 % des Energieverbrauchs in Island im Jahr 2022.
Davon würden 400 Gigawattstunden aus Solar-/Photovoltaikenergie, 200 GWh aus Meeresenergie, 1.200 GWh aus neuen Kleinwasserkraftwerken und 2.000 GWh aus verbesserter Energieeffizienz und flexibler Energienutzung stammen.
Dies berichtete Gunnlaug Helga Ásgeirsdóttir, die Teil einer dreiköpfigen Arbeitsgruppe war, die vom Minister für Umwelt, Energie und Klima ernannt wurde, heute Morgen bei einem Treffen neuer Bericht wurde vorgestellt.
In ihren Schlussfolgerungen vertritt die Arbeitsgruppe außerdem die Auffassung, dass eine Politik und ein Rahmenwerk für Solarenergie und Meeresenergie formuliert werden müssen und dass sichergestellt werden muss, dass Einzelpersonen und Haushalte aktive Nutzer sein können, sodass sie die Möglichkeit haben, Energie zu erzeugen und zu speichern für den eigenen Gebrauch sowie den Verkauf an das Vertriebssystem.
Es wird außerdem vorgeschlagen, dass ab dem Jahr 2030 neue Gebäude für den Einsatz von Solarzellen vorbereitet werden müssen.
Gleichzeitig müssen Ziele zur Energieeinsparung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen festgelegt und die Geothermie-Erkundung in elektrisch beheizten Gebieten weiter gestärkt werden.
Zur Arbeitsgruppe gehörten neben Gunnlaugar Helga auch Ásmundur Friðriksson und Lilja Rafney Magnúsdóttir.
Der Bericht enthält 50 Empfehlungen zu Solarenergie, Meeresenergie, kleinen Wasserkraftwerken, der Entwicklung kleiner und großer Wärmepumpen, verbesserter Energieeffizienz und flexibler Energienutzung.
„Während der Arbeit der Arbeitsgruppe wurde festgestellt, dass die Tatsache, dass die Strompreise in Island niedrig waren, Auswirkungen auf die Umsetzung neuer Lösungen für eine verbesserte Energieeffizienz, die Zunahme der Anzahl kleiner Kraftwerke und den verstärkten Einsatz von Kraftwerken hatte neue Energiequellen wie Solarenergie/Lichtenergie und Meeresenergie. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Wettbewerbsfähigkeit dieser Optionen in den kommenden Jahren unter anderem aufgrund des technologischen Fortschritts und der Preissenkungen bei den Geräten zunehmen wird. Benachrichtigung.
„Ein Bericht, den jeder lesen sollte“
„Dies ist ein Bericht, den jeder lesen sollte“, sagte Guðlaugur Þór Þórðarson, Minister für Umwelt, Energie und Klima, nach den Vorträgen von Ásmund und Gunnlaugar Helga.
„Es geht darum, dass wir den Rahmen und die Anreize schaffen und dann dem Einfallsreichtum freien Lauf lassen und dann ist die Initiative gefragt“, fügte er hinzu.
„Die Chancen sind enorm und so sollten wir das angehen“, sagte er und fügte hinzu, dass wir in der Lage sein sollten, so vorzugehen, dass unsere Kinder und zukünftige Generationen stolz auf uns sein könnten.
Zu den Vorschlägen der Arbeitsgruppe gehören:
- Es werden eine Strategie und ein Rahmenwerk für die Nutzung von Solarenergie/Lichtenergie und Meeresenergie formuliert.
- Die Gesetzgebung wird unter Berücksichtigung der Nutzung von Solarenergie/Lichtenergie und Meeresenergie überprüft.
- Aktive Nutzer können Einzelpersonen, Unternehmen und öffentliche Stellen sein, d.h. haben die Möglichkeit, Energie für den Eigenbedarf zu erzeugen und zu speichern sowie sie an das Verteilungsnetz oder an ihre Nachbarn zu verkaufen.
- Es wird ein einfacher und effizienter Lizenzierungsprozess entwickelt und ein einziges Portal für Lizenzanträge und Lizenzierung eingerichtet.
- Ab 2030 müssen neue Gebäude für Solarzellen vorbereitet sein.
- Das Land wird bei der Nutzung von Solarenergie Vorreiter sein und will in den kommenden Jahren Solarzellen auf öffentlichen Gebäuden installieren.
- Bei der Standortwahl größerer Solarkraftwerke sind die allgemeinen Regeln zu beachten.
- Auch weiterhin werden innovative Projekte im Bereich Meeresenergie gefördert.
- Die weitere Nutzung von Kleinwasserkraftwerken wird durch einfachere Genehmigungen und niedrigere Gebühren für den Anschluss an das Stromverteilungsnetz gefördert.
- Der Schwerpunkt wird auf einer verbesserten Energieeffizienz in elektrisch beheizten Bereichen liegen, unter anderem durch fortgesetzte Subventionen für den Kauf von Wärmepumpen und Anforderungen an energiesparende Geräte.
- Die geothermische Erkundung in elektrisch beheizten Gebieten wird weiterhin gefördert.



