Das Werbeunternehmen Langbrók ehf. hat der norwegischen Energieagentur (OS) aufgrund der Arbeit von Karen Kjartansdóttir als Kommunikationsmanagerin der Agentur nun detaillierte Zeitberichte für die letzten Monate übermittelt.
Sie hat diese Rolle bei der Auftragsvergabe im Namen von Langbrókar übernommen, dessen Eigentümerin sie ist, aber in letzter Zeit hat sie auch den Energiekommissar bei seiner Präsidentschaftskandidatur unterstützt.
Wie Morgunblaðið am Samstag berichtete, hat Karen für diese Aufträge seit Vertragsabschluss im vergangenen Frühjahr ohne Ausschreibung oder Ausschreibung 12.764.265 ISK erhalten.
Dieser Vertrag wurde kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert, es bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich der Genehmigung dafür.
Es gilt die Regel, dass der Staat Vollzeitkräfte für solche Jobs einstellt, die Vergabe von Verträgen jedoch nur für ein viel begrenzteres Projekt und dann für einen viel kürzeren Zeitraum erfolgt. Allerdings ist der OS-Kommunikationsmanager im Organigramm der Organisation zu finden, er arbeitet jedoch nach Angaben der Organisation unter der Verantwortung des Energiemanagers.
Der Vertrag ist in Kraft
Karen wurde am Freitag als Kommunikationsmanagerin beurlaubt, der Vertrag bleibt jedoch in Kraft und andere Mitarbeiter von Langbrókar übernehmen in der Zwischenzeit Aufgaben für OS. Bis dahin hatte sie sich loyal an der Wahlarbeit zur Präsidentschaftskandidatur von Energiekommissarin Hälla Hrundar Logadottir beteiligt, doch der Kandidatur zufolge wurde diese Arbeit auf einer Freiwilligenpartei geleistet.
Halla Hrund gab ihre Kandidatur am 7. April bekannt, hatte aber bereits einige Wochen zuvor begonnen, über ihre Kandidatur nachzudenken. Die Energiedirektorin gab dann am 12. April bekannt, dass sie von diesem Tag bis zum Wahltag, dem 1. Juni, unbezahlten Urlaub haben werde.
Laut Langbrókar waren Zeitberichte oder andere Arbeitsabrechnungen aufgrund eines Fehlers nicht wie im Vertrag vorgeschrieben in früheren Rechnungen enthalten. Sie sollen dafür verantwortlich sein, dass Langbrók die Arbeitsabrechnung auf ein neues Zeiterfassungssystem, Harvest, übertragen hat und dies außer Kontrolle gerät. Karen war zuvor für verschiedene Öffentlichkeitsarbeit zuständig und war in den Jahren 2018–2021 auch Geschäftsführerin der Konföderation.
