Sorpa muss etwa 100 neue lokale Container kaufen, um am 1. Juni Textilien in den örtlichen Zentren abholen zu können.
Die Kosten für den Kauf von Containern belaufen sich auf 16 Millionen ISK. Darüber hinaus muss man eine Spezialpresse kaufen, um Textilien für den Export in Container zu verpacken, was etwa 15 Millionen ISK kostet. Dann muss man einen Sensor für etwa zwei Millionen ISK kaufen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für diese Implementierung auf 33 Millionen ISK zuzüglich Mehrwertsteuer.
Nach Änderungen im Abfallwirtschaftsgesetz im letzten Jahr sind die Kommunen für die Sammlung und Behandlung von Textilien verantwortlich. Bisher haben humanitäre Organisationen Textilien im Hauptstadtgebiet gesammelt, entweder an nahegelegenen Bahnhöfen oder an anderen Orten.
Laut einer Präsentation der Sorpa-Geschäftsführung werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 2.100 Tonnen Textilien im Hauptstadtgebiet produziert. Durch die Übernahme der oben genannten Sammlung verfolgt Sorpa die Strategie, den Zugang zu verschiedenen Parteien wie Kunstuniversitäten, innovativen Unternehmen und Textilunternehmern zu verbessern. „Gleichzeitig wird Sorpa mit dem Export von Textilien für den verantwortungsvollen Vertrieb mit ausländischen Partnern beginnen“, heißt es in der Präsentation.
Die vollständige Berichterstattung finden Sie im heutigen Morgunblaði.
