Gesundheitsminister Willum Þór Þórsson macht sich keine Sorgen darüber, dass die Apotheken auf dem Land diesen Sommer schließen werden. Morgunblaðið berichtete gestern, dass Andrés Magnússon, Geschäftsführer des Handels- und Dienstleistungsverbandes, besorgt sei, dass neu diplomierte Apotheker erst im Juli eine Arbeitserlaubnis erhalten würden und daher erst dann mit der Arbeit in Apotheken beginnen könnten.
In einer schriftlichen Antwort an mbl.is heißt es aus dem Gesundheitsministerium, dass es vor zwei Jahren zu einem ähnlichen Problem gekommen sei und die Universität daraufhin eine „frühzeitige Bestätigung“ der Kursanmeldung ausgestellt habe, damit die Absolventen früher mit der Arbeit beginnen könnten.
Das Gesundheitsministerium steht in Kontakt mit der Universität, um ihre Studierenden in diesem Jahr bei der frühzeitigen Bestätigung der Kursanmeldung zu unterstützen.
Für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen ist der Nationale Gesundheitsdienst zuständig
Das Office of the Medical Examiner ist für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen an Apotheker zuständig, und das Gesundheitsministerium hat Gespräche mit dem Office of the Medical Examiner geführt, um die Arbeitserlaubnis so schnell wie möglich zu erteilen, sobald die Registrierungsbestätigung eingegangen ist.
Es ist üblich, dass neue Apotheker ihre Zulassung erst nach dem formellen Abschluss erhalten. Die Anmeldung an der Universität von Island erfolgt am 15. Juni und es dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bis die Arbeitserlaubnis genehmigt wird.
