Modelle deuten darauf hin, dass das Magma in der Intrusion, die den Felsvorsprung unter Svartsengi bildete, nach Osten nach Sundhnúkagígir verlief und anschließend den Magmakorridor mit den großen Umwälzungen bildete, die zu dieser Zeit stattfanden.
Dies geht aus einer Mitteilung der norwegischen Wetterbehörde hervor, es wurde jedoch bereits darüber gesprochen, dass der Ablauf der Ereignisse am Freitag, dem 10. November, wahrscheinlich so ablaufen würde.
Es könnte sich ein neuer Magmakorridor bilden
In der Ankündigung heißt es nun, dass, während der Landanstieg in Svartsengi anhält, damit zu rechnen ist, dass das sich dort ansammelnde Magma wieder fließen kann.
„Dadurch könnte es in den Magmatunnel fließen, der jetzt unter Grindavík liegt. Es ist auch zu erwarten, dass sich beispielsweise westlich des Landriesen bei Svartsengi ein neuer Magmatunnel bilden kann.“
Vorahnungen eines solchen Szenarios könnten über seismische und GPS-Sensoren erkannt werden.
Der mögliche Fortschritt der kommenden Tage und Wochen wurde heute Nachmittag in einem Gespräch mit Benedikt Gunnar Ófeigsson, Leiter der Deformationsmessungen bei der norwegischen Meteorologischen Agentur, ausführlich besprochen.
