Der Steuerinformationsbeauftragte sagt, das Amt sei zur Verschwiegenheit über die Gesundheit der Mitarbeiter verpflichtet. Daher äußert sich das Amt nicht dazu, ob dies auf Burnout zutrifft.
„Soweit es um Fragen im Zusammenhang mit Erkrankungen des Personals geht, bespricht das Amt solche Themen nicht öffentlich“, heißt es in der Antwort des Informationsbeauftragten auf die Anfrage der Zeitung.
Der Grund dafür ist, dass sich ein Arbeitgeber an Morgunblaðið gewandt und sich über die Langsamkeit der Steuerbehörde bei der Bearbeitung von Umsatzsteuererklärungen beschwert hat. Er sagte, er habe die Antwort erhalten, dass die Verzögerungen durch Burnout unter den Mitarbeitern erklärt würden.
Der Arbeitgeber sagte, dies habe seinem Unternehmen große Unannehmlichkeiten bereitet, da erhebliche Summen auf dem Spiel stünden. Dies ist auf Verzögerungen bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer zurückzuführen.
Der Fall wird ausführlich auf Seite 10 des heutigen Morgunblaðin besprochen.
