Das Unternehmen Kubbur ehf. aus Ísafjörður wird im August einen großen Teil der Müllabfuhr in Kópavogsbær vom isländischen Containerverband übernehmen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren, mit der Möglichkeit einer zweimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr. Kubbur bot 1,8 Milliarden für die Arbeit, Kópavogs Schätzung lag jedoch bei 2,3 Milliarden.
Nach Angaben von Kópavogsbær wurden die Ausschreibungen im vergangenen März eröffnet. bei der Sammlung von Abfällen aus Haushalten in Kópavogur aus Fässern, Bottichen und tiefen Containern.
„Das Unternehmen Kubbur wurde 2006 gegründet, seit 2011 sind wir eines der umfangreichsten Unternehmen des Landes in der Müllabfuhr und Abfallwirtschaft. Kubbur in Ísafjörður kümmert sich um die Müllabfuhr in vielen Teilen des Landes und jetzt ist auch Kópavogur hinzugekommen.“ ab nächsten Monat“, sagt Unnar Hermannsson, Manager von Kubb, aber Kópavogur ist die elfte Gemeinde und Vertragspartei, für die das Unternehmen arbeiten wird.
Die anderen sind Ísafjarðarbær, Bolungarvík, Fjarðabyggð, Ölfus, Vestmannaeyjar, Vesturbyggð, Tálknafjörður, Súðavík, Vestur-Skaftafellssýsla und Snæfellsbær.
„Wir kaufen drei neue und umweltfreundliche Methan-Müllwagen, bevor wir Kópavogur übernehmen, und wir müssen mehr Personal einstellen, etwas mehr als zehn Leute“, sagt Unnar, aber Kubbur hat über 40 Mitarbeiter im ganzen Land.
22 % unter Budget
In Kópavogur gab es drei Auktionslose. Im ersten Teil ging es um Restmüll und Essensreste aus Fässern und Containern, im zweiten Teil um Papier und Pappe und Plastik aus Fässern und Containern und im dritten Teil um die Entleerung aller Abfallkategorien aus tiefen Containern.
Die Kostenschätzung der Stadt Kópavogur für die Ausschreibungsteile eins und zwei belief sich auf insgesamt 2,3 Milliarden ISK. Kubbur hatte für diese Teile das niedrigste Angebot, jeweils etwa 900 Millionen, insgesamt etwa 1,8 Milliarden, also 22 % unter Plan. Das isländische Containerunternehmen wird weiterhin Tiefcontainer bedienen, ihr Angebot für diesen Teil lag jedoch bei rund 110 Millionen ISK, die Schätzung von Kópavog lag bei rund 170 Millionen.
Terra hf., Íslenska gamafélagið und Kubbur reichten Angebote für die Teile eins, zwei und drei ein. Erst für den dritten Teil der Ausschreibung gab der Geräteservice Gebote ab.
