Isländische Künstler begrüßen grundsätzlich den Gesetzesentwurf, den Lilja Alfreðsdóttir, Ministerin für Kultur und Handel, auf dem Konsultationsportal der Regierung veröffentlicht hat und der die Einrichtung von drei neuen Künstlerlohnfonds vorsieht, aus denen die Gehälter gezahlt werden.
Der Gesetzentwurf geht davon aus, dass einer dieser Fonds für Filmemacher bestimmt ist und die anderen beiden interdisziplinäre Fonds sein werden, einerseits ein Fonds namens Växtur, der für junge und aufstrebende Künstler gedacht ist, andererseits ein Fonds namens Vegsemd für Künstler im Alter von 67 Jahren und darüber hinaus, der sein Berufsleben dem Interesse der Kunst gewidmet hat. Der Gesetzentwurf geht außerdem davon aus, dass die monatlichen Gehälter, die jährlich im System ausgeschüttet werden, von 1.600 auf 2.850, also insgesamt 1.250 Monatsgehälter, erhöht werden. Von der Erhöhung flossen 500 Monate in die neuen Fonds, während die restlichen 750 Monate auf die bestehenden Fonds verteilt wurden.
Wichtige Anregungen
Zu dem Gesetzentwurf sind zahlreiche Stellungnahmen eingegangen. Die meisten davon stammen von Künstlern und ihren Organisationen, und im Allgemeinen werden diese Vorschläge gut angenommen. In einer Rezension des Verbands isländischer Künstler heißt es beispielsweise, dass die Vorschläge wichtig seien, um den Weg des künstlerischen Schaffens im Land zu erweitern und die Interessen derjenigen zu verbessern, die sich der Kunst widmen.
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