Die meisten deuten darauf hin, dass der Magmafluss nicht aufgehört hat und dass der Landanstieg immer noch im Gange ist, wenn auch deutlich verlangsamt. Darauf deuten Daten der Messgeräte der norwegischen Wetterbehörde hin.
SLaut Einar Hjörleifsson, einem Naturkatastrophenspezialisten bei der isländischen Meteorologiebehörde, überprüfen die Experten der isländischen Meteorologiebehörde noch immer die Daten der Messungen der letzten Tage, die ein besseres Bild der Geschehnisse liefern sollen.
Letzte Woche gab es Spekulationen darüber, ob Landris aufgehört hatte. Das schlechte Wetter führte dazu, dass die GPS-Messgeräte nicht richtig funktionierten, aber bei der aktuellen Windstille liefern die Daten ein klareres Bild.
Gemeinsames Ergebnis am Mittwoch
Einar sagt, dass am Mittwoch, dem 20. Dezember, eine neue Risikobewertungskarte ausgestellt wird. „Dann werden die Experten alle Daten vergleichen und ein gemeinsames Fazit ziehen“, sagt Einar.
Er sagt, dass der Zivilschutz die Aufgabe habe, zu entscheiden, ob die Grindvíkings in naher Zukunft nach Hause zurückkehren dürfen, obwohl die Empfehlungen der norwegischen Wetterbehörde viel damit zu tun haben.
Auf der aktuellen Gefahrenbewertungskarte wird Grindavík aufgrund der seismischen Aktivität nördlich der Stadt als Gefahrenzone eingestuft.
