In einem lebhaften Interview in Spurs sagt der Energiekommissar, dass er sich die Kritik von Harðar Arnarson, CEO von Landsvirkjun, nicht zu Herzen nehmen kann und besorgt über die angebliche Verzögerung der Organisation bei der Bearbeitung der Kraftwerkslizenz für Hvammsvirkjun in Þjórsá ist.
Der Prozess dauerte 18 Monate und wurde schließlich annulliert, nachdem der Regierungsausschuss für natürliche Ressourcen und Umwelt die Entscheidung der norwegischen Energieagentur annulliert hatte. Dies geschah, weil man davon ausging, dass die Organisation die Wasserrichtlinie der Europäischen Union nicht ausreichend berücksichtigt hatte.
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Im Interview wurde Halla Hrund Logadóttir, Geschäftsführerin von Orkustofnun, auf die in der Vergangenheit geäußerte Kritik am Vorstandsvorsitzenden von Landsvirkjun angesprochen, in der er darauf hinweist, dass die Bearbeitung von Kraftwerkslizenzen bei der Behörde in der Regel etwa drei bis vier Monate dauert.
Laut Halla Hrund handelt es sich um einen unfairen Vergleich, da Hvammsvirkjun im Vergleich zu den Kraftwerken, auf die sich der Vergleich bezieht, ein großes Kraftwerk ist.
Im Interview weist Halla Hrund auch darauf hin, dass ihre Organisation die Regierung dazu gedrängt habe, die Wasserrichtlinie vollständig umzusetzen, die nach Ansicht des Regierungsausschusses von Orkustofnun nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Im vergangenen Dezember wurde berichtet, dass die schwedische Umweltschutzbehörde beabsichtigt, eine Genehmigung für den Bau von Hvammsvirkjun zu erteilen, nach der Fertigstellung jedoch etwa 95 MW in das Stromnetz einspeisen wird, das derzeit ausverkauft ist.
Das Interview mit Halla Hrund kann hier in voller Länge angesehen werden, es geht jedoch um den Energiemarkt, die Energieknappheit in Island und die Kritik, die die Energieagentur, auch vom Industrieverband, erhalten hat.
