Beim Vulkanausbruch am Sundhnúka-Krater fließt Magma aus sieben bis acht Kratern, und ihre Ränder scheinen sich aufzuladen. An den Eruptionsorten scheint es immer noch recht reges Treiben zu geben, und es ist ähnlich wie letzte Nacht.
Einar Hjörleifsson, Experte für Naturgefahren beim Isländischen Meteorologischen Amt, sagt, dass nichts den Lavafluss in der Nähe der Krater zu verringern scheint, aber er wird deutlicher, wenn es hell wird.
In der Gegend gibt es kaum seismische Aktivität.
Gasverschmutzung in Reykjanesbær
Was die durch den Ausbruch verursachte Gasverschmutzung anbelangt, so wurde gestern Abend an den Ausbruchsherden eine rechte südliche Richtung vorhergesagt, heute jedoch eine zunehmende südöstliche Richtung. 13 bis 20 Meter pro Sekunde liegen am Nachmittag vor, lassen aber am Abend nach. Die Gasverschmutzung wird den Nordwesten erreichen und könnte in Reykjanesbær und den umliegenden Orten spürbar sein. Bei den Gasmessungen gestern Abend seien laut Einar keine bedenklichen Werte gemessen worden.
Gestern Abend gab es keine neuen Nachrichten über den Landgiganten, der bei Svartsengi wieder angefangen hat.

