Die neuesten Daten der isländischen Wetterbehörde zeigen keine Beschleunigung der Landmasse bei Þorbjörn infolge der seismischen Aktivität heute. Dann gibt es keine eindeutigen Veränderungen, die darauf hindeuten, dass sich Magma seinen Weg an die Oberfläche bahnt.
Dies geht aus einer neuen Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes hervor.
Sowohl GPS-Daten als auch Satellitenbilder bestätigten jedoch, dass weiterhin Magma in die Vertiefung fließt, die sich unter dem Gebiet nordwestlich von Þorbjörn in einer Tiefe von etwa 4 km gebildet hat.
In der Gegend um Þorbjörn wurden etwa 450 Erdbeben registriert. Es herrscht immer noch recht viel Aktivität, aber die Erschütterungen sind heute etwas geringer als früher.
Es gibt keine Anzeichen von Turbulenzen, die auf einen bevorstehenden Ausbruch hinweisen würden.
Es ist mit weiteren Erdbeben zu rechnen
„Anzeichen dafür, dass Magma an die Oberfläche gelangt, würden sich in einer zunehmenden seismischen Aktivität und zunehmenden Turbulenzen zeigen, bei denen es sich um extrem häufige und kleine Erdbeben handelt.“ „Gleichzeitig sollten plötzliche Verformungen (Glättungen) der Oberfläche mit GPS-Messgeräten gemessen werden“, heißt es in der Mitteilung der isländischen Wetterbehörde.
Es wird auch daran erinnert, dass davon auszugehen ist, dass die Erdbebenaktivität nordwestlich von Þorbjörn anhält und dass in Siedlungen Erdbeben über der Stärke 4 zu finden sind.
„Auch in den kommenden Tagen ist mit einer auslösenden seismischen Aktivität zu rechnen, da das Eindringen von Magma zu einer erhöhten Spannung in der Region führt. Nach starken Erdbeben kann es zu Steinschlägen kommen, daher ist an steilen Hängen Vorsicht geboten.“
