Im September wurden 110 Kaufverträge mehr für Wohneigentum abgeschlossen als im August, die relative Zahl der Kaufverträge lag bei rund 16 %. Ihr Anstieg ist auf die Zunahme der Kaufverträge im Hauptstadtgebiet, den verstärkten Markteintritt junger Käufer und den verstärkten Verkauf von Kleinwohnungen zurückzuführen.
Dies wird im Monatsbericht angegeben Agentur für Wohnungsbau und Infrastruktur (HMS) für den Monat November.
Das Angebot an Wohnraum nimmt zu, aber auch die Zahl der Gastfamiliengenehmigungen
Das Angebot an Wohnungen nimmt weiter zu und mittlerweile stehen landesweit rund 3.500 Wohnungen zum Verkauf, davon über 2.200 im Hauptstadtgebiet. Etwa die Hälfte der zum Verkauf stehenden Wohnungen in Garðabær, Hafnarfjörður und Kópavogur sind neu.
Es gibt Hinweise darauf, dass kurzfristige Vermietungen die Zahl der langfristig genutzten Wohnungen verringern, da die Zahl der Homestay-Lizenzen in diesem Jahr deutlich gestiegen ist.
Der Bau geht immer noch langsam voran
Der Bau schreitet immer noch schleppend voran, und laut HMS-Zählung der Zahl der im Bau befindlichen Wohnungen im September sind insgesamt fast viertausend Wohnungen auf dem gleichen Fortschrittsniveau wie im März.
Die Rückzahlungen von nicht indexierten Krediten nehmen stark zu und sind inzwischen doppelt so hoch wie die Rückzahlungen von indexierten Krediten, als diese nach den Zinssenkungen während der Pandemie am höchsten waren.
Der Anteil der Pensionsfonds am Wohnungsbaukreditmarkt ist im Laufe des Jahres von 22,8 % zu Jahresbeginn auf jetzt 24 % gestiegen, ihr Anteil an den ausstehenden Wohnungsbaukrediten an private Haushalte erreichte jedoch im April 2020 mit 29,6 % seinen Höchststand.
