Die isländische Volksunion (ASÍ) hat nach einem Polizeieinsatz letzte Woche, bei dem Unternehmen im Besitz von Davíð Viðarsson, ehemals Quang Lé, wegen des Verdachts des Menschenhandels und anderer Verstöße geschlossen wurden, zahlreiche Berichte über mutmaßlichen Arbeitsmissbrauch erhalten.
Das sagt Saga Kjartansdóttir, Projektmanagerin für Arbeitsplatzüberwachung bei ASÍ.
Die Mitteilungen sind von unterschiedlicher Schwere und ASÍ sagt, dass sie auf einige davon umgehend reagieren werden.
Halldór Oddsson, der Anwalt von ASÍ, hält es für ziemlich sicher, dass der Fall im Zusammenhang mit Davíðs Unternehmen nicht der einzig mögliche Fall von Menschenhandel in Island ist.
„Unserer Einschätzung nach ist dies nicht der einzige Arbeitshandel, der stattfindet. „In den letzten Monaten und Jahren gab es Fälle, die unserer Meinung nach eindeutige Anzeichen für Menschenhandel aufweisen.“
Ich möchte die Menschen nicht in einer schlechteren Lage zurücklassen
„Sowohl wir bei ASÍ als auch die Gewerkschaften erhalten viele Vorschläge. Der Schweregrad ist unterschiedlich und viele werden von uns im Rahmen von Arbeitsplatzinspektionen verfolgt. Und ich denke, es ist ein bisschen so, dass sich Menschen und die breite Öffentlichkeit nicht unbedingt über Probleme beschweren wollen, wenn sie denken, dass die Situation der Menschen dadurch nur noch schlimmer wird, als sie ist“, sagt Saga im Interview mit mbl.is.
„Ich denke, das ist uns allen gemeinsam, auch uns in der Gewerkschaftsbewegung. Sie möchte nicht unbedingt eine Benachrichtigung verschicken, wenn sie nicht davon ausgeht, dass ohne eine Abschiebung der Person nichts passieren wird. Deshalb denke ich, dass wir mehr Trinkgelder bekommen, denn jetzt hat sich vielleicht gezeigt und gezeigt, dass es eine Art System gibt, das Leute fängt, und dann bekommen wir mehr Trinkgelder.“
Es ist auch gut, dass es ein gutes System gibt, damit mehr Menschen gefasst werden können als jetzt.
Saga Kjartansdóttir, Projektleiterin für ASÍs Arbeitsplatzüberwachung und Gewerkschaften.
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Laut Sago werden die eingegangenen Vorschläge nun kartiert.
„Jemand, dem wir in diesen Tagen sofort antworten, und die nächsten Wochen werden für uns sein, diesen Vorschlägen nachzugehen.“ Selbstverständlich erstatten wir bei Verdacht auf Menschenhandel Anzeige bei der Polizei.
Saga sagt, dass ASÍ den Hinweisen immer nachgeht, aber dass alles in Zusammenarbeit mit der Polizei geschieht, da es wichtig ist, die Interessen der Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.


