Otti Sigmarsson, Vorsitzender der Landsbjargar Accident Prevention Association, hat beschlossen, als Vorsitzender und auch aus dem Vorstand des Unternehmens zurückzutreten.
In einer Nachricht an seine Kollegen in Landsbjörg sagt er, dass die Ereignisse der letzten Tage nicht unbemerkt geblieben seien. Das Ende des aktuellen Szenarios ist noch nicht absehbar.
Die schlimmste Situation, die ich je erlebt habe
„Grindvíking-Menschen haben es schwer, und ich bin einer von ihnen. Letztes Mal habe ich eine Armee großartiger Kameraden angeführt. Freitag bei der Räumung der Stadt unter den herrlichsten Bedingungen, die ich je erlebt habe. Das Verlassen der Stadt nach der Evakuierung war äußerst schwierig und ein großer Schock für mich. „Ich war gestern und heute in Grindavík, um bei verschiedenen Dingen zu helfen, und das hat mir am meisten Spaß gemacht“, schreibt Otti in der Mitteilung.
Er weist darauf hin, dass Slysavarnafélagið eine riesige Organisation ist, die an jeder Stelle eine starke Führung braucht, um die Projekte voranzutreiben. Die Fäden des Unternehmens liegen an vielen Stellen und die Projekte sind zahlreich.
„Ich habe beschlossen, vorübergehend bis zum 9. Januar nächsten Jahres als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens sowie aus dessen Vorstand zurückzutreten, wenn der Vorstand des Unternehmens zusammentritt.“ Bei diesem Treffen werde ich gemeinsam mit dem Vorstand des Unternehmens über die Zukunft entscheiden. In der Zwischenzeit wird Borghildur Fjóla Kristjánsdóttir, stellvertretende Vorsitzende, die Aufgaben des Vorsitzenden des Unternehmens übernehmen“, schreibt Otti.
Nicht fair gegenüber dem Unternehmen oder der Familie
„Es ist dem Verein, mir oder meiner Familie gegenüber nicht fair, unter diesen Bedingungen weiter zu arbeiten.“ Obwohl diese Abfolge von Ereignissen heute enden würde, ist klar, dass es in Grindavík massive Schäden gibt und noch viel Wiederaufbauarbeit bevorsteht. Damit kann ich mich auf meine Familie und die Aufgaben konzentrieren, die uns Grindvíkings in den kommenden Tagen bevorstehen
Der Vorstand des Unternehmens ist vollständig mit hervorragenden Leuten besetzt und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie die Projekte in meiner Abwesenheit lösen werden. Im Club ist wie immer viel los, abgesehen von einer repräsentativen Ratssitzung und natürlich dem Verkauf von Feuerwerkskörpern. Daher ist es wichtig, dass die Clubführung konzentriert bleibt.
Abschließend möchte ich mich bei allen herzlichen Grüßen und der Unterstützung der Rettungskräfte bedanken, die ich hier in den letzten Tagen getroffen habe. Es ist für mich und alle anderen in Grindavík von unschätzbarem Wert, diese Unterstützung zu finden.“
