In Benachrichtigung Hierzu sagt Gildi, dass der Fonds befugt sei, individuelle Umstände zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es Pensionskassen nicht gestattet ist, Mittel für andere Zwecke als die Auszahlung von Renten zu verwenden.
Die Kreditprobleme von Grindvíking waren Gegenstand vieler Diskussionen, seit ihnen am 11. November letzten Jahres befohlen wurde, die Stadt zu räumen. Elf Tage später gaben die drei großen Geschäftsbanken bekannt, dass sie in Zusammenarbeit mit Samtok financierförðiräðir eine Vereinbarung getroffen hatten, für drei Monate auf Zinsen und Preisnachlässe für Grindvíkins Wohnungsbaudarlehen zu verzichten.
Den Forderungen der lautstarken Demonstranten wird nicht nachgekommen
Von den Pensionskassen wird lautstark gefordert, dasselbe zu tun, doch ihre Manager haben rechtliche Unsicherheit darüber geäußert, ob sie dazu berechtigt sind.
Die Forderungen erreichten ihren Höhepunkt, als Gewerkschaftsführer in Grindavík zusammen mit Ragnar Þór Ingólfsson, dem Vorsitzenden der VR, und anderen Gewerkschaftsvertretern einen lautstarken Protest in der Gildis-Zentrale veranstalteten.
Es gibt nun eine Entscheidung von Gildis, Zins- und Preisanpassungen für Grindvíkins Kredite nicht generell aufzuheben. In der Ankündigung heißt es, dass die Entscheidung vom Vorstand von Gildis unter anderem auf der Grundlage der Meinung von LEX getroffen werde.
Eine Verschiebung hat kaum oder gar keine Auswirkungen auf die Ratenzahlung
Gildi wird die Situation der einzelnen Kreditnehmer des Fonds aus Grindavík beurteilen und insbesondere prüfen, wie Bedürftigen auf der Grundlage ihrer Zahlungsfähigkeit und ihres Hypothekenstatus entgegengekommen werden kann. Die Situation in der Region ist noch sehr unklar und es ist schwer abzuschätzen, wann solche Maßnahmen stattfinden werden.
„Es sei daran erinnert, dass der Fonds den Kreditnehmern bereits einen sechsmonatigen Zahlungsschutz gewährt hat.“ Das bedeutet, dass die Fälligkeit einfach verschoben wird, sodass sich der Kredit um bis zu sechs Monate verlängert. Die Aussetzung hat somit nahezu keine Auswirkungen auf die monatlichen Zahlungen nach Ende der Aussetzung.“
