Die Stadt Reykjavík plant, Anstrengungen zu unternehmen, um Arbeitsprozesse in Planungs- und Bauangelegenheiten zu vereinfachen und die Verfahren in diesen Angelegenheiten zu ändern, um die Entwicklung von Wohnraum in der Stadt zu fördern und zu beschleunigen. Im Stadtrat wurde beschlossen, eine spezielle Arbeitsgruppe mit Bauherren, städtischen Mitarbeitern, die in Planungsfragen arbeiten, Architekten und anderen an Baufragen beteiligten Personen einzurichten, um die Entwicklung von Wohnungen in der Stadt zu beschleunigen.
Das Augenmerk wird auf bereits fertige Baustellen in der Stadt gelenkt, es gibt aber auch Pläne, neue Wege für Wohngebiete zu beschreiten. Es umfasst Úlfarsárdal, Grafarvog und Kjalarness.
„Wir haben in der aktuellen Hochwachstumsphase bereits fast ein Jahr verloren, da neue Projekte nicht gestartet wurden.“ Wir sehen die Bedenken des Industrieverbandes hinsichtlich der Neubaupläne der Bauträger in diesem Jahr. Die Stadt Reykjavík hat sich zum Ziel gesetzt, führend in der Wohnentwicklung im Hauptstadtgebiet zu sein. Wir haben das Grundstücksangebot in diesem Semester verdoppelt. Wir haben mit der Wohnungsbau- und Infrastrukturbehörde eine Vereinbarung zur Finanzierung der Wohnungserschließung getroffen. Jetzt reagieren wir auf diese Situation in der Gesellschaft und müssen nach allen möglichen Wegen suchen, um aus der Sackgasse herauszukommen“, sagt Bürgermeister Einar Þorsteinsson in einem Interview mit Morgunblaðið.
Einar sagt, dass die gestern genehmigte Änderung darin besteht, dass der Planungsprozess nicht vor Beginn der Bauarbeiten abgeschlossen sein muss, damit die Projekte so weit wie möglich parallel durchgeführt werden. Es ist bekannt, dass in Reykjavík bereits 2.600 Wohnungen auf bebaubaren Grundstücken gebaut werden können.
Der Flughafen Reykjavík geht weiter
Anschließend beseitigt er alle Zweifel daran, dass der Flughafen Reykjavík in naher Zukunft nicht gebaut wird, da die große Unsicherheit, die hinsichtlich möglicher Flughafenparkplätze in Hvassahrauni besteht, nicht ignoriert werden kann.
Gefordert wird ein Sachstandsbericht, der im März veröffentlicht werden soll, dann muss die Regierung entscheiden, in welche Richtung die Flughafenthematik gelenkt wird. Er sagt, dass Vatnsmýrin natürlich zukünftiges Bauland für Reykjavík sei, es aber eine Vereinbarung gebe, dass der Flughafen dort bleiben werde, bis ein anderer Flughafen als Ersatz für den Flughafen Reykjavík gebaut werde.
Mehr über den Fall können Sie im heutigen Morgunblaði lesen.
