„Unter Polizeibeamten herrscht generell große Wut über die institutionelle Vereinbarung aus dem Jahr 2021. Sie haben das Gefühl, dass sie nicht ausreichend aktiviert und nicht eingehalten wurde“, sagt Fjölnir Sæmundsson, Vorsitzender des Nationalverbandes von Polizeibeamten, in einem Interview mit Morgunblaðið, aber Polizeibeamte haben einen neuen Tarifvertrag zwischen der nationalen Gewerkschaft und der isländischen Regierung ausgehandelt.
Insgesamt beteiligten sich 82,8 % der Mitglieder an der Abstimmung, 67,91 % sagten Nein und 30,9 % Ja. Im Wählerverzeichnis standen 809 Polizisten.
Laut Fjölnis vergleichen Polizisten ihre Gehälter mit denen von Grenzschutzbeamten und Zollbeamten. Sie glauben nicht, dass sie ein vergleichbares Gehalt bekommen. Unzufrieden sind Polizisten auch mit der Tatsache, dass persönliche Belange wie Bildung und Stress nicht bezahlt werden, doch das institutionelle Abkommen sollte das sicherstellen.
Fjölnir sagt auch, dass Polizisten das Gefühl hätten, dass sie zu stark unter Druck stehen und dass ihr Gehalt dem Druck nicht entspricht. „Sie scheinen entweder diese Dienstalterserhöhungen zurückbekommen zu wollen oder dass sie für höhere Bildung und höhere Arbeitsbelastung bezahlt werden“, sagt Fjölnir.
