Das Arbeitseinkommen von Schwulen ist etwa 18 % niedriger als das des anderen Geschlechts, nur etwa die Hälfte der Schwulen auf dem Arbeitsmarkt spricht völlig offen über ihre Homosexualität am Arbeitsplatz und fast 60 % geben an, dass ihre Bedingungen und Rechte am Arbeitsplatz völlig offen sind Es mangelt in der Regel an Arbeitsmarktchancen.
Dies geht aus einer Mitteilung des BSRB hervor und ist unter anderem darin enthalten Bericht Das Wirtschaftsinstitut der Universität Islands zum queeren Arbeitsmarkt. Es wurde für die Umfrage von ASÍ, BHM und BSRB sowie BHM zum queeren Arbeitsmarkt erstellt.
Bei schwulen Männern ist der Unterschied größer
In einer Studie des National Institute of Economics wurden die Erwerbseinkommen von rund 1.100 queeren Personen laut Steuererklärung mit den Erwerbseinkommen von Heterosexuellen verglichen. Generell liegt das Erwerbseinkommen von Schwulen um 18 % unter dem der heterosexuellen Vergleichsgruppe.
Der Unterschied zwischen schwulen Männern und heterosexuellen Männern beträgt 30 %, doch heterosexuelle Männer sind mit Abstand die Gruppe mit dem höchsten Einkommen auf dem Arbeitsmarkt.
Männer und Frauen werden getrennt, sodass der geschlechtsspezifische Lohnunterschied keinen Einfluss auf die Ergebnisse hat. Es ist jedoch wichtig, den Lohnunterschied im Auge zu behalten. Der Unterschied ist bei queeren Frauen im Vergleich zu heterosexuellen Frauen vernachlässigbar, aber heterosexuelle Frauen werden auf dem isländischen Arbeitsmarkt am schlechtesten bezahlt und das Einkommen von Frauen ist nach Angaben von Statistics Island etwa 21 % niedriger als das von Männern.
