Der Gerðar-Preis wurde heute zum vierten Mal im Gerðar-Museum in Kópavogur verliehen, allerdings zu Ehren des Bildhauers Gerðir Helgadottir. Sie werden einem Künstler für einen bedeutenden Beitrag zur Bildhauerei und Raumkunst in Island verliehen.
„Es ist eine große Ehre und Freude, genau diese Auszeichnung, die Gerðarpræður, zu erhalten, denn sie war eine großartige Unternehmerin und eine coole Künstlerin“, sagt Ragna Róbertsdóttir, bildende Künstlerin und Trägerin der diesjährigen Auszeichnung.
Bisherige Inhaber des Gerðarpræður sind Rósa Gísladóttir, Þór Vigfússon und Finnbogi Pétursson.
Eine neue Sicht auf die Verschmelzung von Natur und Menschengemachtem
Der diesjährige Preis geht an Ragna für ihren ehrgeizigen und kraftvollen Beitrag zur Bildhauerkunst, aber wie es in einer Ankündigung von Gerðarsafn heißt, sind Ragnas Werke „eine Erkundung des Zusammenspiels von Raum und Material, bei der sie die Grenzen dessen, was wir als Skulptur definieren, erweitert.“ Kunst.“ Ragna greift in ihren Arbeiten auf die isländische Natur zurück, wo Materialien wie Lava, Asche, Steine, Meersalz, Erde und Torf die Form großer Installationen und skulpturaler Werke annehmen. Ihre Arbeiten entstehen oft direkt im Raum und erzeugen so Spannung und Dialog zwischen menschlichem Eingriff, natürlichen Materialien und den Eigenschaften des Ortes. Ragna gibt uns eine neue Vision der Verschmelzung von Natur und Menschengemachtem in Werken, die an den Grenzen von skulpturaler Kunst, zweidimensionalen Werken und Installationen spielen.“
Rågna wird am Montag, den 5. Februar, auf den Kulturseiten von Morgunblaðin ausführlicher interviewt.
