10,3 % mehr Reisende im Vergleich zum Vorjahr – mildes Wetter und starke Vermarktung bringen neuen Besucherrekord auf den Vestmannaeyjar-Inseln
Noch nie zuvor sind in einem Sommer mehr Menschen mit der Fähre Herjólfur zwischen dem Festland und den Vestmannaeyjar-Inseln gereist. Nach Angaben des Geschäftsführers Ólafur Jóhann Borgþórsson bei RUV führte vor allem das außergewöhnlich milde Wetter in den Frühjahrsmonaten sowie intensive Marketingmaßnahmen zum Besucherrekord.
Von April bis Juli 2025 nutzten 240.745 Passagiere die Verbindung – ein Anstieg von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (218.197 Passagiere). Allein im Hochsommer wurde der Fahrplan um zusätzliche Überfahrten erweitert, sodass die Fähre bis zu achtmal täglich zwischen dem Festland und den Inseln pendelte.
„Das Wetter war schon ab April außergewöhnlich gut. In den ersten drei Monaten hatten wir Rekordzahlen an Bord, und nur einmal im Juli war es sogar noch besser. Für alle, die im Tourismus auf den Westmännerinseln tätig sind, war dieser Sommer ein Geschenk“, sagte Borgþórsson.
Tourismusverband treibt Nachfrage
Neben dem Wetter sieht der Geschäftsführer auch die Arbeit des Tourismusverbands als entscheidenden Faktor: „Die Inseln werden aktiv vermarktet – sowohl bei Isländern als auch international. Besonders in den sozialen Medien sind die Vestmannaeyjar sehr präsent.“
Mehr Gäste – mehr Angebot
Die steigenden Besucherzahlen wirken sich auch auf das Leben der Insulaner aus. Restaurants, Museen und Unterhaltungsangebote profitieren von der hohen Nachfrage, die wiederum deren Vielfalt sichert.
„Das ist eine wichtige Voraussetzung, um unser gastronomisches und kulturelles Angebot aufrechtzuerhalten. Wir Einheimischen genießen dieses lebendige Treiben in unserer Gemeinde sehr“, so Borgþórsson.
Titelfoto Fähre Herjolfur beim Anlegen in Landeyjarhöfn / Mirjam Lassak
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