„Wenn sich nichts ändert, wird es in diesem Sommer zu gravierenden Störungen im Apothekenbetrieb kommen, nicht zuletzt in den Apotheken auf dem Land“, sagt Andrés Magnússon, Geschäftsführer des Handels- und Dienstleistungsverbandes, in einem Interview mit Morgunblaðið. Es sieht so aus, als ob frisch diplomierte Apotheker erst im Juli eine Arbeitserlaubnis erhalten und bis dahin nicht in der Lage sein werden, in Apotheken zu arbeiten.
Andrés sagt, es gebe hierzulande einen anhaltenden Mangel an Apothekern, und alle Absolventen der Universität kämpften dafür, aber in diesem Frühjahr werde man mit elf Apothekern rechnen. In den letzten Jahren sind die Apotheken darauf angewiesen, dass frisch diplomierte Apotheker direkt nach Abschluss ihres Studiums zur Arbeit kommen.
Er sagt, dass das Office of the National Medical Examiner gemäß dem Gesetz über Gesundheitspersonal den Apothekern, Ärzten und Krankenschwestern, die ihren Abschluss machen, eine Arbeitserlaubnis ausstellen muss, damit sie eine Arbeit aufnehmen können. Normalerweise kann eine Arbeitserlaubnis erst nach dem offiziellen Hochschulabschluss erteilt werden, was bisher etwa am 25. Juni der Fall war, in der Regel dauert dieser Prozess jedoch zwei bis drei Wochen.
Mehr über den Fall können Sie heute, Donnerstag, im Morgunblaðin lesen.

