Gestern Nacht und am Morgen kam es auf der Halbinsel Reykjanes zu seismischer Aktivität. In der Gegend wurden etwa 30 Erdbeben registriert, die meisten davon unter einer Stärke von weniger als eins, aber die Aktivität hat am Nachmittag nachgelassen.
Magnús Freyr Sigurkarlsson, Experte für Naturgefahren beim Isländischen Meteorologischen Amt, sagt in einem Interview mit mbl.is, dass die Erdbeben in einer Tiefe von acht bis fünf Kilometern entstehen.
Ist es ein noch deutlicheres Zeichen dafür, dass sich auf der Reykjanes-Halbinsel Magma in großer Tiefe ansammelt?
Die Landhebung geht weiter
Morgunblaðið berichtete Anfang des Monats, dass es auf der Reykjanes-Halbinsel erneut zu Landhebungen gekommen sei.
Laut Magnús Freys blieb der Erdrutsch stabil. Seit dem letzten Ausbruch am Litli-Hrútur vor etwa einem Monat hat er nun etwa 1,5 cm erreicht.
