Etwa dreihundert Menschen versammelten sich heute in Rádhústorg in Akureyri, um ihre Solidarität mit Palästina zu zeigen.
Ragnar Sverrisson, einer der Organisatoren der Veranstaltung, sagt, die Teilnahme sei groß gewesen, da das Thema viele Menschen berührt habe.
Der Musiker Svavar Knútur spielte das Lied bei dem Treffen und brennende Kerzen bildeten ein Friedenszeichen.
mbl.is/Þorgeir Baldursson
20.000 Tote „Es ist ganz Akureyri“
Svavar Knútur spielte das Lied zu Beginn und am Ende des Treffens für die Anwesenden, und auf dem Platz wurden Kerzen angezündet, die ein Symbol des Friedens darstellten.
Die Erklärung des Treffens wurde verlesen und anschließend gab es eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Konflikts.
„In nur 60 Tagen wurden 20.000 Menschen getötet, mehr als 8.000 davon waren Kinder“, heißt es in der Erklärung. „Ich bitte Sie, sich einen Moment Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, wie viele 20.000 es sind. Es ist ganz Akureyri.“
Anschließend wurden laut Sverris den Anwesenden zwei Gedichte vorgelesen: Versehentliche Schießerei in Palästina von Kristján Einarsson aus Djúpalæk und Wenn ich sterben muss von Refaat Alareer, der laut Bragi Páll Sigurðarson in den Tagen nach Alareers Tod Isländer wurde.
Den Anwesenden wurden die Filme „Unfallschießen in Palästina“ von Kristján Einarsson aus Djúpalæk und „Wenn ich sterben muss“ von Refaat Alareer vorgelesen.
mbl.is/Þorgeir Baldursson



