Die Polizei in Suðurnes, die Feuerwehr und Rettungsteams sind in Grindavík im Einsatz, nachdem die Meldung eingegangen ist, dass ein Mann in eine Ritze in der Stadt gestürzt sei.
Freyr Gígja Gunnarsson / RUV schreibt
Jón Þór Víglundsson, Informationsbeauftragter von Landsbjörg, bestätigte in einem Interview mit einer Nachrichtenagentur, dass in der Stadt Notfallhelfer im Einsatz seien, hatte jedoch keine weiteren Informationen. Visir.is meldete zuerst.
Úlfar Lúðvíksson, Polizeichef in Suðurnes, sagt in einem Interview mit einer Nachrichtenagentur, dass sie wüssten, wo sich der Tatort befindet. Er sagt, dass die Kollegen des Mannes den Unfall gemeldet hätten, es aber keine Augenzeugen gegeben habe. Sie füllten einen der Risse, die sich bei den Erdbeben gebildet hatten, und als einer von ihnen zurückkam, war der Kollege verschwunden.
Bogi Adolfsson, Vorsitzender des Rettungsteams von Þorbjörn, sagt, dass alle Steine weg sind. Die Situation ist schwierig. Ansonsten wollte er sich zu der Angelegenheit nicht äußern.
Grindavíkurbær ist nach dem Erdbeben Mitte November in einem schlechten Zustand, als sich unter der Stadt ein Magmatunnel bildete und die Stadt evakuiert werden musste. Einige Bewohner sind nach Aufhebung der Evakuierung zurückgekehrt. Der Zivilschutz hat davor gewarnt, dass ein Ausbruch unmittelbar bevorstehe, aber die Landmassen in Svartsengi nehmen kein Ende.
Ein großes Team von Einsatzkräften ist in Grindavík im Einsatz, wo der Bauunternehmer gesucht wird, der den großen Riss, der durch die Stadt verläuft, füllen sollte.
Der Kollege des Mannes meldete sein Verschwinden heute Morgen um 11:00 Uhr bei der Polizei und es besteht die Befürchtung, dass er in die Ritze gefallen ist.

Von Betrieben in Grindavík.
mbl.is/Klara
Dutzende beteiligen sich an der Suche
Rettungskräfte arbeiten in einem Bereich an der Kreuzung Vesturhóp und Hópsbraut, wo der Riss verläuft.
Ein mbl.is-Reporter vor Ort sagt, dass mehrere Rettungskräfte, Polizisten und Krankenwagen vor Ort seien sowie ein Kran, der offenbar während des Einsatzes zum Einsatz komme. Auch Flugdrohnen kommen zum Einsatz.
Dutzende Helfer beteiligen sich an der Suche.

