In den letzten drei Jahren starben fast hundert Menschen aufgrund schwerwiegender Vorfälle im isländischen Gesundheitswesen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Meldungen schwerwiegender Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel.
Indikator berichtet und stützt die Überprüfung auf Informationen des National Health Service.
Das Amt verwaltet und überwacht die Untersuchungen unerwarteter Vorfälle im Gesundheitswesen. Laut Gesetz müssen die betreffenden Vorfälle jedoch unter Kontrolle gehalten werden.
91 starben in den letzten Jahren
Diese unerwarteten Ereignisse sind im Gesetz über definiert Gerichtsmediziner und öffentliche Gesundheit als Vorfälle, die dem Patienten ernsthaften Schaden zugefügt haben oder hätten verursachen können, wie zum Beispiel den Tod oder eine dauerhafte Behinderung. Das Gesetz sieht außerdem vor, dass der Patient über unvorhergesehene Ereignisse unverzüglich zu informieren ist und dass gegebenenfalls auch die nächsten Angehörigen zu informieren sind.
Nach den Informationen, die Vísi vom Nationalen Gesundheitsdienst erhalten hat, gab es im vergangenen Jahr sechzig schwere Vorfälle im Gesundheitswesen, 47 im Jahr 2022 und 64 im Jahr 2021. Von diesen schweren Vorfällen gab es in den letzten drei Jahren jährlich über dreißig Todesfälle.
Darin heißt es auch, dass in den letzten Jahren insgesamt 91 Patienten nach schweren Zwischenfällen im Gesundheitswesen gestorben seien.
