Das Hubschraubergeschwader der Küstenwache wurde gestern Abend zum vierten Mal innerhalb von zwei Tagen wegen Zwischenfällen auf See gerufen. Laut Ásgeir Erlendsson, dem Informationsbeauftragten von Gæslunn, handelt es sich um eine ungewöhnlich große Anzahl von Anrufen.
Die Hubschrauberstaffel wurde ausrücken höchste Priorität in der dritten Stunde am Donnerstag, als das Küstenfischerboot Höddu HF 52 kenterte.
Später an diesem Tag wurde die Truppe wegen einer Krankheit an Bord isländischer Fischereifahrzeuge zweimal ausgerufen.
Ein Mann wurde 40 Seemeilen westlich von Látrabjarg aufgegriffen
Das Hubschraubergeschwader wurde gestern Abend um zehn Uhr aufgrund einer Erkrankung an Bord eines isländischen Fischereifahrzeugs, das 40 Seemeilen westlich von Látrabjargi fischte, abgerufen.
Der Hubschrauber flog von Reykjavík aus, erreichte das Schiff gegen Mitternacht und der Mann wurde an Bord gehoben.
Anschließend wurde er zum Flughafen Reykjavík gebracht, wo ein Krankenwagen auf den Mann wartete und ihn ins Landspítalan brachte, wo er jedoch gegen ein Uhr ankam.
„Das Helikoptergeschwader hat also genug zu tun, wenn es um Einsätze auf See geht. „Davon waren es in den letzten drei Tagen ungewöhnlich viele“, sagt Ásgeir.
