Hjördís Guðmundsdóttir, Informationsbeauftragter des Zivilschutzes, sagt, dass die Gefahrenstufe in Grindavík in naher Zukunft nicht sinken wird. Obwohl es am Magmatunnel weniger Bewegung gibt, wird dennoch daran gearbeitet, dass es kurzfristig zu Ausbrüchen kommen kann. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs gesunken.
Bewohner können ihre Unterkünfte in Grindavík weiterhin zwischen 9 und 16 Uhr besichtigen und es gelten die gleichen Regeln wie am Samstag. Bewohner können mit größeren Autos und Kinderwagen einreisen, wenn sie dies wünschen.
Am Donnerstag letzter Woche sank es von der Notstandsstufe auf die Gefahrenstufe, dann waren seit der Ausrufung der Notstandsstufe 13 Tage vergangen. Unterhalb des Gefahrenniveaus herrscht ein gewisses Maß an Unsicherheit, und wie oben erwähnt, kommt eine Verringerung des Bereitschaftsgrads des Zivilschutzes nicht in Frage.
Es werden immer noch Schäden festgestellt
Begründet wird dies nicht nur damit, dass Geologen immer noch davon ausgehen, dass es kurzfristig zu einem Ausbruch kommen könnte, sondern auch mit dem Zustand der Stadt nach dem starken Erdbeben, das sich dort am 10. November ereignete.
„Wegen all der Schäden an der Infrastruktur ist es völlig außer Sichtweite. Der gesamte Schaden wird noch bewertet“, sagt Hjördís. Sie weist auch darauf hin, dass noch Schäden aufgedeckt werden.
Letzte Woche wurde beispielsweise ein Loch hinter dem Salthouse entdeckt.
