Die Aktivität beim Vulkanausbruch in den Sundhnúka-Kratern ist seit Montag, dem 25. März, recht stabil. Seitdem ist der Aufruhr konstant geblieben, ebenso wie die Aktivität in den drei Kratern.
Dies geht aus einer Mitteilung von hervor Isländisches Meteorologisches Amt aber dort heißt es, dass Lava in einem Lavafluss nach Süden fließt aus den Kratern, die sich größtenteils auf dem Lavabett befanden, das sich in den ersten Tagen des Ausbruchs gebildet hatte.
„Das Land steigt in Svartsengi weiter an, aber viel langsamer als bei den Vulkanausbrüchen oder Magmaströmen, die in den letzten Monaten aufgetreten sind. Dies weist darauf hin, dass sich im Sammelgebiet unter Svartsengi immer noch Magma ansammelt, obwohl es einen anhaltenden Ausbruch gibt. „In der Gegend wurde kaum oder gar keine seismische Aktivität beobachtet“, heißt es in der Ankündigung.
Das nebenstehende Bild zeigt die Ausdehnung der Lava, wie sie anhand von Satellitenbildern seit dem 26. März kartiert wurde, sowie Gebiete, in denen es zwischen dem 20. und 26. März zu Veränderungen gekommen ist.
Karten-/Wetteramt von Island
Anhaltende Gefahr einer Gasverschmutzung
Hoher Schwefeldioxidgehalt (SO2) wurden gestern Abend für kurze Zeit in Grindavík gemessen (bis zu 9000 Mikrogramm/m3), fielen aber schnell wieder auf normale Werte zurück. Hoher Schwefeldioxidgehalt (SO2) wurden gestern in der Blauen Lagune und in Höfn gemessen. Die höchsten Werte lagen bei 7000 Mikrogramm/m3 in Bláa lónin und 2000 Mikrogramm/m3 in Höfn. Eine solche Konzentration gilt als sehr gesundheitsschädlich und es ist wahrscheinlich, dass bei den meisten Menschen Symptome im Atmungssystem auftreten. Bei derart hohen Werten ist es wichtig, drinnen zu bleiben, die Fenster zu schließen und die Lüftung auszuschalten.
„Die Gasemissionen des Vulkanausbruchs werden wahrscheinlich weiterhin zur Verschmutzung der Reykjanes-Halbinsel führen, und wir raten den Menschen in der Region, die Luftqualität zu überwachen und sich über die Reaktion auf die Luftverschmutzung durch den Vulkanausbruch zu informieren“, heißt es in der Ankündigung weiter.

