Der Stadtrat von Reykjavík stimmte gestern dem Vorschlag von Einar Þorstein zudes Sohnes des Bürgermeisters, dass die Stadt Reykjavík mit einer besonderen Absichtserklärung den Antrag des isländischen Handballverbandes an den Internationalen Handballverband zur Ausrichtung der Handball-Weltmeisterschaft in einer neuen Nationalhalle in Laugardal im Jahr 2029 oder 2031 unterstützt.
In dem Vorschlag heißt es, dass die Bewerbung von HSÍ zur Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Zusammenarbeit mit den Handballverbänden in Dänemark und Norwegen erfolgt. Die Annahme der Absichtserklärung setzt den Eingang einer ähnlichen Absichtserklärung des Miteigentümers der Nationalhalle, der isländischen Regierung, voraus.
Andrea Helgadóttir, Vertreterin der Sozialistischen Partei, enthielt sich bei der Abstimmung und ließ diesen Standpunkt protokollieren basierend auf der Entscheidung von HSÍ, Blutgeld von der Firma Rapyd anzunehmen, die ihre entschiedene Unterstützung für den Völkermord an den Palästinensern zum Ausdruck gebracht hatte.
Das Thema wurde auch bei der heutigen Kabinettssitzung diskutiert, die kurz vor Mittag endete.
