Das Ministerium für Bildung und Kinderangelegenheiten beabsichtigt, Leitlinien für die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder in Grundschulen zu veröffentlichen, die in umfassender Konsultation mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft erstellt werden.
Dies wird gemeldet in der Antwort des Ministers für Bildung und Kinderangelegenheiten auf eine Frage von Eva Sjöfn Helgadottir, Parlamentsabgeordnete der Piraten, zur Verbreitung von Nacktbildern von Minderjährigen.
Präventionsteams sorgen für Aufklärung
Eva fragt, ob und wie die Ministerin dann darauf reagieren will, dass bis zu 30 % der Mädchen in der 10. Klasse ein provokantes oder Nacktfoto von sich geschickt haben, wie es im Bericht Junge Menschen 2022 heißt.
In der Antwort des Ministers heißt es, dass in den letzten Jahren an einer vielfältigen Aufklärungs- und Präventionsarbeit gegen alle Formen von Gewalt gegen Kinder durch Land und Kommunen gearbeitet worden sei. Weiter heißt es, dass Handbücher und Anleitungen für Schulen und andere Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, veröffentlicht wurden.
Darüber hinaus berichtet er über die Grundschulpräventionsteams, die in allen Grundschulen des Landes eingerichtet wurden. Aufgabe der Teams ist es, in allen Jahrgangsstufen eine alters- und reifungsgerechte Aufklärung über geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt und Belästigung sicherzustellen, jedoch auch sämtliche Materialien, die im Zusammenhang mit dieser Aufklärung für die Schulen aufbereitet werden verfügbar auf der StopViolence-Website.
Sorgen Sie für eine sichere mobile Nutzung
Abschließend berichtet er, dass das Ministerium beabsichtige, Leitlinien für die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder in Grundschulen zu veröffentlichen, die in umfassender Konsultation mit Mitgliedern der Schulgemeinschaft erstellt werden.
Darin heißt es auch, dass in den Richtlinien erörtert wird, wie die sichere Nutzung von Mobiltelefonen durch Grundschüler während der Schularbeit gewährleistet werden kann, auch durch angemessene Aufklärung.
