Das Strandangeln hat heute begonnen, so dass viele Boote heute früh den Pier verlassen haben. Insgesamt 825 Boote seien derzeit auf dem Meer rund um Island unter Fernüberwachung durch das Kontrollzentrum der Küstenwache, informiert Ásgeir Erlendsson, der Informationsbeauftragte der Agentur.
Er sagt, dass heute Morgen im Kontrollzentrum der Agentur viel Arbeit zu erledigen sei, weil so viele Boote unterwegs seien.
Ásgeir erinnert daran, dass es für alle Küstenfischerboote obligatorisch ist, der norwegischen Küstenwache ihre Abfahrt zum Hafen auf UKW-Kanal 9 oder mit der VSS-App zu melden. Schiffe müssen ebenfalls gültig sein, es ist jedoch nicht gestattet, eine Seereise anzutreten, ohne dass ein gültiges Schiffszeugnis an Bord ist und die Besatzung gesetzlich registriert ist.
Viele Küstenfischerboote haben heute Morgen das Dock verlassen. (Bild aus der Sammlung)
mbl.is/Hafthor Hreiðarsson
Er weist auch darauf hin, dass auf See der UKW-Kanal 16 zwingend zu hören sei.
„Der Kanal ist ein Notruf- und Rufkanal, daher ist es wichtig, dass Seeleute den Kanal während der gesamten Fahrt des Schiffes hören. Auf diese Weise können bei Bedarf auch andere Schiffe und Boote sowie die LHG-Kontrollzentrale an Bord kommunizieren. Dies ist besonders wichtig, wenn es zu einem Unfall kommt, da die nächsten Schiffe möglicherweise die ersten sind, die gerettet werden. „Wenn der Radiosender auf einen Arbeitskanal eingestellt ist, sollte das sogenannte Dual Listening oder „Dual Watch“ verwendet werden, damit der Radiosender auch Kanal 16 überwacht“, heißt es in seiner Antwort auf die 200-Meilen-Frage zur Überwachung am ersten Tag des Uferangelns.

