Die gemeinsame Einschätzung des Positionstreffens der norwegischen Wetterbehörde, des Zivilschutzes und von Experten der Universität Island ist, dass die Bewohner von Grindavík in der Lage sind, das Nötigste zu besorgen.
Dies geht aus einer Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes hervor.
Die Statusbesprechung endete um 11.00 Uhr. In der Ankündigung heißt es, dass die gemeinsame Einschätzung der Sitzung auf der Grundlage der neuesten Daten ergab, dass Spielraum für vorübergehende Maßnahmen des Zivilschutzes besteht, um das Nötigste für die Bewohner zu sammeln und dringende Besorgungen in Grindavík zu erledigen und die Umgebung.
„Während dieser Operationen wird die Überwachung des Gebiets verstärkt und Anzeichen von Ausbrüchen werden genau beobachtet.“ Nach Einschätzung der Wissenschaftler wäre es ratsam, mit diesen Operationen sofort zu beginnen, da die Unsicherheit über den Fortgang des Ereignisses im Laufe des Tages zunimmt.“
Die stärkste seismische Aktivität kommt vom Zentrum des Magmatunnels aus
In der Ankündigung heißt es, dass die seismische Aktivität am Magmatunnel seit dem Morgen des 11. November einigermaßen stabil geblieben sei.
Seit dem 12. November um Mitternacht wurden rund 1000 Erdbeben registriert, die alle eine Stärke von unter 3,0 hatten.
Die stärkste seismische Aktivität fand in der Mitte des Korridors im Norden und Süden unter Grindavík statt. Die meisten Erdbeben ereignen sich in einer Tiefe von 3–5 km im unteren Teil des Magmatunnels.
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